Begehbares Hörspiel führt durch das Nationalparktor Heimbach
Am Freitag den 20.01.2005 eröffnete NRW-Umweltminister Eckhard Uhlenberg das Nationalparktor in Heimbach. Zentrales Element der Ausstellung „Waldgeheimnisse“ ist ein begehbares Hörspiel, das die Besucher durch ein Buchen-Labyrinth führt. Als besonders prominente Nationalpark-Bewohner lüften die Wildkatze und der Schwarzstorch dabei zahlreiche Geheimnisse der Natur im Nationalpark Eifel.


Ertastbare Präparate und Erklärungen in Punktschrift machen die Ausstellung insbesondere für blinde Menschen zu einem spannenden Angebot. „Mit dem Hörspiel und den Tasthöhlen wird die Natur in der neuen Nationalpark-Ausstellung über unterschiedliche Sinne erlebbar. Die Verknüpfung der Ausstellung mit einer touristischen Infostelle macht das Nationalparktor Heimbach zu einem besonders attraktiven Freizeit- und Erlebnistipp für Jung und Alt“, zeigte sich Uhlenberg begeistert über das neue Angebot der Erlebnisregion Nationalpark Eifel. Aus Düren kommend ist das im umgebauten Bahnhof gelegene Nationalparktor unmittelbar mit der Rurtalbahn erreichbar.
Quelle: Text u. Bilder Nationalparkforstamt Eifel

KONTAKT & ÖFFNUNGSZEITEN

Rureifel - Tourismus e.V.
An der Laag 4
52396 Heimbach
Öffnungszeiten:
Täglich von 10.00 - 17.00 Uhr 
Tel.: 02446-8057914
Fax: 02446-8057930
nationalpark-tor-heimbach@web.de

Der Eintritt ist kostenfrei.  




Das Nationalparktier der Stadt Heimbach die Wildkatze von Conrad Franz


Die Wildkatze ist das Leitmotiv der Nationalparkstadt Heimbach.

Der bekannte Tiermaler Conrad Franz übergab im Mai 2004 die Federzeichnung des Wildkatzenkopfes dem Bürgermeister der Stadt Heimbach.  

Der kleine Eifeltiger
Die Wildkatze ist eine der seltensten einheimischen Säugetierarten. In der Roten Liste der gefährdeten Wirbeltiere in Deutschland wird die Wildkatze als stark gefährdet, in NRW als vom Aussterben bedroht eingestuft. Die Europäische Wildkatze, wie sie heute auch in der Eifel vorkommt, streift hier wahrscheinlich seit gut 8000 Jahren umher. Insgesamt wirkt die Wildkatze wegen ihres dichteren dicken Fells kräftiger und größer als unsere Hauskatzen. Typische Merkmale der Wildkatze sind der breite wuchtige Kopf, der dicke Schwanz mit schwarzen Ringen und schwarzem stumpfem Ende, die fleischfarbene Nase und die verwaschen getigerte Zeichnung auf graubeigem Grund. Conrad Franz hat auch zur Eröffnung des Nationalparktors Heimbach am 20.01.06 für die Ausstellungsräumlichkeiten die Wildkatze in einer Größe von 100 x 120 gestaltet.

Von rechts nach links:: Peter Holdenried (Architekt), Bernd Böhnke (Dürener Kreisbahn), Bert Züll (Bürgermeister von Heimbach), Minister Eckhard Uhlenberg (Ministerium für Umwelt, Raumordnung und Landwirtschaft des Landes NRW), Conrad Franz (Tiermaler), Landrat Wolfgang Spelthahn (Kreis Düren).

Wandervorschläge

Hirschley - Route (R1)
Natur pur mit einer Prise Historie - kein Problem! Die Hirschley-Route geht durch Buchenwälder und vorbei an historischen Köhlerplätzen. Wildnis paart sich hier mit bezaubernden Ausblicken auf den Rursee.
Treffpunkt R1: Parkplatz Paulushof an der Kermeterhöhenstraße (L 15) bei Kreuzung L15/alte K7.
Wann: Die Tour findet jeden Sonntag um 13 Uhr statt.
Tourenlänge: ca. 3 Stunden, ca. 5 km
Schwierigkeit: Leicht
Eignung: Für Kinder, Kinderwagen und SeniorInnen geeignet.

Kloster - Route (R2)
Ausgehend vom Nationalpark-Tor im Bahnhof des malerischen Ortes Heimbach führt Sie der Ranger zunächst am Heimbacher Staubecken entlang. Anschließend wandern Sie über anspruchsvolle Pfade durch die Buchenwälder des Kermeters, eines der Herzstücke des Nationalparks Eifel. Nach etwa vier Stunden erreichen Sie die Abtei Mariawald, das einzige männliche Trappistenkloster in Deutschland. Hier können Sie einkehren und frisch gestärkt über einen alten Pilgerpfad mit dem Ranger zurück nach Heimbach wandern. Die Strecke (ca. 9 km) führt über steile und teilweise unbefestigte Wege und ist für Kinderwagen, Rollstühle, ungeübte Wanderer und Kinder unter 10 Jahren nicht geeignet. In Anknüpfung an die Tour bietet sich ein Besuch der interessanten Buchenwaldausstellungen im Nationalpark-Tor Heimbach an.
Treffpunkt der Rangertour (R2): Nationalpark-Tor im Bahnhof Heimbach
Wann: Jeden Freitag ab 11:15 Uhr
Tourenlänge: ca. 5 Stunden, 9 km
Schwierigkeit: Mittel – Steiler Anstieg zum Kermeter, mittlerer Abstieg zum Staubecken Heimbach und Ausgangspunkt.
Eignung: Für Rollstühle und Kinderwagen nicht geeignet.

Rangertreffpunkt RT 2:
Die Wanderung verläuft von der Abtei Mariawald auf leicht begehbaren oder anspruchsvolleren Wegen mitten hinein in die Buchennaturwälder und den Lebensraum der Bunt- und Schwarzspechte.
Jeden Mittwoch, 14:00 Uhr ab Parkplatz Abtei Mariawald - an der L245 bei Heimbach

Nationalparktreff Heimbach
Von April bis zum Oktober finden zusätzliche Wanderungen mit Waldführer/innen durch den Nationalpark statt. Die ca. vierstündigen Touren starten Sonn- und Freitags ab 11:15 Uhr ab dem Nationalpark-Tor im Bahnhof Heimbach und dauern ca. 3,5 Stunden. Veranstalter ist der Verkehrsverein Stadt Heimbach e.V..
Vom Nationalpark-Tor aus geht es zum Jugendstilkraftwerk durch das Herbstbachtal, und den Kermeter. Kurz bevor es zum Kloster Mariawald geht, gibt es einen Abstecher in einen typischen Rotbuchenwald. Nach einer Pause geht es zurück zum Nationalpark-Tor Heimbach, wo Sie u.a. die kostenfreie Ausstellung "Waldgeheimnisse" erwartet.
Quelle: Nationalparkforstamt Eifel

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