Anziehungspunkt Nationalparktor Gemünd
Umweltminister Eckhard Uhlenberg eröffnete am, Donnerstag den 20. Oktober 2005, das Nationalparktor Gemünd. Die im Haus des Gastes gelegene Einrichtung kombiniert eine speziell auf das Großschutzgebiet und sein Umfeld ausgerichtete Tourist-Info mit einer nationalparkspezifischen Ausstellung deren Motto "Knorrige Eichen, bunte Spechte und Waldgeschichte(n)" ist. Uhlenberg zeigte sich sichtlich begeistert, wie intensiv und kooperativ die zahlreichen Beteiligten am Projekt Nationalpark und an seiner touristischen Einbindung in die Region arbeiten. „Mit der Eröffnung des Nationalparktores Gemünd, als zweitem Tor nach Rurberg, das wir bereits eröffnen konnten, sind wir wieder einen wichtigen Schritt weiter“, so der Umweltminister.
Quelle: Text u.Bild Nationalparkforstamt Eifel

KONTAKT & ÖFFNUNGSZEITEN

Nationalparktor Gemünd
Kurhausstraße 6
53937 Schleiden - Gemünd
Öffnungszeiten:
Täglich von 10.00 - 17.00 Uhr  
Telefon: 02444 - 2011
Fax: 02444 - 1641
E-Mail: info@natuerlich-eifel.de

Der Eintritt ist kostenfrei.  

Das Nationalparktier der Stadt Schleiden der Mittelspecht von Conrad Franz


Der Mittelspecht ist das Nationalparktier der Stadt Schleiden und wird künftig u.a. in der Nationalparkservicestation in Gemünd ausgestellt.

Der bekannte Tiermaler Conrad Franz übergab dem Bürgermeister am 9. Juni 2005 im Rathaus der Stadt Schleiden kostenlos zwei Gemälde, die den Mittelspecht in Farbe und in schwarz-weiß zeigen.
 

Der Mittelspecht trägt seinen etwas merkwürdigen Namen, weil er etwas kleiner ist als der eng verwandte Buntspecht, aber größer als der spatzenartige Kleinspecht. Alle drei Spechtarten haben eine ähnliche Färbung, sie sind schwarz-weiß und tragen zumindest eine rote Kopffärbung. Im Gegensatz zum Bunt- und Kleinspecht ist der Mittelspecht jedoch nicht in Gärten oder Stadtparks anzutreffen. Er ist ein selten vorkommender und anspruchsvoller Spezialist des Urwaldes.
Im Unterschied zum Bunt- oder Kleinspecht (sog. "Hackspechte") verzichtet der Mittelspecht darauf, Holz aufzumeißeln oder rasendes Balztrommeln von sich zu geben. Höchst selten hört man ihn trommeln. Er ist ein typischer "Such- und Stocherspecht".
Aufgrund dieser Eigenschaft benötigt der Mittelspecht für sein Überleben einen hohen Anteil alter und toter Bäume in seinem Revier. Da in unseren Wirtschaftswäldern die Bäume vor dem Altwerden und absterben gefällt werden, ist er wegen des Mangels an solchen Nahrungsgründen in der Regel dort nicht überlebensfähig. Weil der Mittelspecht ausschließlich auf Insekten spezialisiert ist, ist er empfindlich gegen harte Winter. Die Anzahl der Mittelspecht-Brutpaare wird in Mitteleuropa auf nur noch 35.000 geschätzt, die Schätzungen in Deutschland schwanken zwischen 7600 und 12000 Brutpaaren. Deutschland beherbergt europaweit den größten Anteil dieser seltenen Spechtart und trägt daher besondere Verantwortung für ihren Erhalt. Die Population im Nationalpark Eifel wird auf etwa 32 Brutpaare geschätzt, eine Zahl die sich mit der fortschreitenden Umwandlung und Alterung des Waldes weiter erhöhen wird.
Quelle: Stadt Schleiden

Wandervoschläge

Rangertreffpunkt Gemünd
Anspruchsvolle Tour auf die Höhen des Kermeters
Allgemeine Hinweise
Geführte, längere Ranger-Tour mit Ausgangspunkt Nationalparktor Gemünd. Die Wanderzeit beträgt 3 bis 4 Stunden. Schwierigkeit: schwer, aufgrund diverser steiler Auf- und Abstiege. Die Tour ist aus diesem Grund für Kinderwagen, Rollstühle und Kleinkinder nicht geeignet. Ein zweiter Ranger bietet bei Bedarf jedoch gern eine leichtere, kürzere und kinderwagengerechte Route mit einer Streckenlänge von 4,5 km und einer Gehzeit von bis zu 2 Stunden an.
Termine
Jeden Samstag um 10:00 Uhr am Nationalparktor Gemünd.
Anfahrt
Fahrt mit DB von Bonn über Euskirchen nach Kall
Mit dem NationalparkShuttle* nach Gemünd
Von dort Fußweg zum Nationalpark-Tor

Hinfahrt
ab Bonn Hbf 08:17 Uhr
an Euskirchen Bf 08:56 Uhr
(DB RegionalBahn-Linie 23)
ab Euskirchen Bf 08:59 Uhr
an Kall Bf 09:16 Uhr
(DB RegionalExpress-Linie 22)
ab Kall Bf 09:30 Uhr
an Gemünd-Kirche 09:41 Uhr
(NationalparkShuttle SB 82*)
* ganzjährig und stündlich  
Rückfahrt
ab Gemünd-Kirche 14:21 Uhr
an Kall Bf 14:30 Uhr
(NationalparkShuttle SB 82*)
ab Kall Bf 14:40 Uhr
an Euskirchen Hbf 14:57 Uhr
(DB RegionalExpress-Linie 22)
ab Euskirchen Bf 15:01 Uhr
an Bonn Hbf 15:39 Uhr
(DB RegionalBahn-Linie 23)
* ganzjährig und stündlich  

ThemenTour „Auf verschlungenen Pfaden“

Wanderung über Bohnpfad, Kohlweg und Kutschweg durch den Nationalpark
(ohne Führung)
Allgemeine Hinweise
Anspruchsvolle Wanderung mit zum Teil steilen Auf- und Abstiegen. Ausgangspunkt ist das Nationalparktor Gemünd. Von dort kann man die volle Strecke mit 11,5 km in einer Zeit von etwa 3 bis 4 Stunden oder eine Abkürzung mit 4,5 km in 1,5 bis 2 Stunden wählen. Einkehrmöglichkeiten finden Sie in der Ortsmitte Gemünd sowie in Wolfgarten. Kurzbeschreibung
Die Tour führt auf verschlungenen Pfaden durch Eichenwälder auf die Höhen des Kermeters. Sie wandern abwechselnd durch Eichen- und Fichtenwälder. Auch kleinere Kerbtäler mit den typischen Baumarten wie Esche, Ahorn und Hasel liegen am Weg.
Unser Tipp: Ersteigen Sie die 94 Stufen des Aussichtsturmes in Wolfgarten und genießen Sie von dort aus einen fantastischen Ausblick über die Schönheiten des Nationalparks Eifel. Hier erwartet Sie ein weiter Blick über die Eifelhöhen.
Termine
Führungen auf Anfrage unter 02444 2011.
Anfahrt
Fahrt mit DB von Köln nach Kall
Mit dem NationalparkShuttle* nach Gemünd-Kirche

Hinfahrt
ab Köln Hbf 08:22 Uhr
an Kall Bf 09:16 Uhr
(DB RegionalExpress-Linie 22)
ab Kall Bf 09:30 Uhr
an Gemünd-Kirche 09:41 Uhr
(NationalparkShuttle SB 82*)
* ganzjährig und stündlich  
Rückfahrt
ab Gemünd-Kirche 16:27 Uhr
an Kall Bf 16:36 Uh
(NationalparkShuttle SB 82*)
ab Kall Bf 16:40 Uhr
an Köln Hbf 17:39 Uhr
(DB RegionalExpress-Linie 22)
* ganzjährig und stündlich  

Wanderung nach Vogelsang

Wanderung von Gemünd durch den Nationalpark nach Vogelsang
Allgemeine Hinweise
Ca. 7 km lange Wanderung von Gemünd zum Forum Vogelsang. Die Wanderzeit beträgt ca. 2 Stunden. Die abwechslungsreiche Strecke ist für Kinder geeignet. Auf Wunsch kann für die Wanderung von Gemünd nach Vogelsang auch ein Waldführer gebucht werden. So bleiben keine Fragen zu dieser unbeschreiblichen Begegnung mit der Natur unbeantwortet. Einkehrmöglichkeiten finden Sie in der Ortsmitte Gemünd sowie in Wolfgarten.
Kurzbeschreibung
Die Tour führt auf verschlungenen Pfaden durch Eichenwälder auf die Höhen des Kermeters. Sie wandern abwechselnd durch Eichen- und Fichtenwälder. Auch kleinere Kerbtäler mit den typischen Baumarten wie Esche, Ahorn und Hasel liegen am Weg.
Termine
Ganzjährig beim Erlebnistor Nationalpark Eifel in Gemünd Infos unter Tel. 02444 2011.
Kosten
12,50 Euro pro angefangene Stunde /Gruppe
Anfahrt
Fahrt mit DB von Köln nach Kall
Mit dem NationalparkShuttle* nach Gemünd-Kirche
Für die Rückfahrt von Vogelsang nach Gemünd können Sie den NationalparkShuttle nutzen
* ganzjährig und stündlich
Quelle Text Wandervoschläge: Regionalverkehr Köln GmbH

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