der Kunstausstellung, die unter dem Motto Natur, Tiere und Landlandschaften vom 23. April bis 21. Mai 2006 in Heimbach zum 4-ten Male veranstaltet wurde, werden hier vorgestellt.
Vorwort von Hubertus Zander, Stadtverwaltung Heimbach
Das Haus des Gastes in der Nationalparkstadt Heimbach/Eifel ist während des ganzen Jahres Treffpunkt für Künstler und Kunstfreunde, nicht nur aus dem Kreise Düren, sondern auch weit über diese Grenze hinaus. Die Naturinformation des Kreises Düren und die Präsentation der Europäischen Gesellschaft zur Erhaltung der Eulen e.V., im Untergeschoß gaben den Anstoß, im Abstand von zwei Jahren Ausstellungen mit dem Thema „Natur-, Tiere und Landschaften“ anzubieten. Die 1. Ausstellung fand im Jahre 2000 statt. Bereits zum 4. Male veranstaltete die Nationalparkstadt Heimbach im Jahre 2006 diese Ausstellung unter dem o.a. Motto. Der Kölner Regierungspräsident Hans Peter Lindlar hat die Schirmherrschaft für diese Ausstellung übernommen. In den Vorjahren konnten der Landrat des Kreises Düren, Wolfgang Spelthahn, der Bundestagsabgeordnete Thomas Rachel und Regierungspräsident Jürgen Roters für die Schirmherrschaft begeistert werden. Folgende nationale bzw. internationale Künstlerinnen und Künstler konnten seitdem in Heimbach begrüßt werden:
Kurt Arentz, Nicole van Axx (Belgien), Conrad Franz, Bernd Hanrath, Fritz-Hans-Jürgen Hempel (genannt Hühnerhempel), Annette Isfort, Gudrun Jugold, Eugen Kisselmann, Rudi Kohl, Ad Machielsen, Holland, Anne Nachtsheim, Dagmar Ohlhoff, Huris Pacheco (Chile), Claus Rabba, Christopher Schmidt, Kerstin M. Schuld, Pieter Verstappen (Holland), Detlef Ritter, Renso Tamse (Holland), Jan Roeland Vos, Jan Wessels (Holland)
Diese Ausstellungsserie ergänzt in einem ganz erheblichen Maße die bereits in Heimbach vorhandenen Einrichtungen zum Leitthema: Natur erleben. Hierzu gehört die bereits erwähnte Naturausstellung im Haus des Gastes, der Schaubienenbienenstand und der Weinberg im Umfeld des Haus des Gastes, sowie das Wasserinfozentrum Eifel im Zentrum von Heimbach. Hervorzuheben ist auch das neue Nationalparktor im Bahnhof Heimbach, das im Januar 2006 eröffnet wurde. Der Bahnhof hat damit eine neue Zweckbestimmung erhalten und dient als Touristisches Informations- und Besucherzentrum in der Nationalparkstadt Heimbach. Hierbei ist für die Ausstellung im Nationalparktor das Thema „Wald“ mit seinem Strukturreichtum gewählt worden. Gerade der strukturreiche Naturwald ist Lebensraum für die hier beheimatete Wildkatze. Die Wildkatze ist das Leitmotiv der Stadt Heimbach. Die Wildkatze begrüßt die Besucher von Heimbach an allen Einfahrtsstraßen. Sie stammt aus der Feder des bekannten Tiermalers Conrad Franz aus Hellenthal. 6 Galerien sind inzwischen in Heimbach beheimatet. Auch hier werden in regelmäßigen Abständen hervorragende Kunstausstellung präsentiert. Die Nationalparkstadt Heimbach hat neben der herrlichen Natur auch einiges an Kunst und Kultur zu bieten. Ein Besuch ist zu jeder Jahreszeit lohnenswert.
Conrad Franz
Der Maler Conrad Franz, der heute zu den besten und renommiertesten Tiermalern Deutschlands zählt, wurde am 22. Oktober 1950 in Stockum (Westfalen) geboren. Schon als Kind wuchs in Conrad Franz eine starke Beziehung zur Natur. Mit seinem Großvater, einem Förster, verbrachte er viel Zeit unter freiem Himmel. Seine ersten großen Ausstellungen führten ihn in die USA, 1975 nach Ohio, Illinois und Indiana. Zu den außergewöhnlichen Aufträgen gehörte 1983 der Auftrag der Bundesregierung für den Entwurf und die Ausarbeitung einer Schenkungsurkunde an US-Präsident Ronald Reagan. Kürzlich übernahm er Aufträge, die Nationalparktore in der Eifel mitzugestalten. "Seine" Wildkatze begrüßt im Eifelstädtchen Heimbach an den Ortseingängen jeden Gast.
Seine Tierszenen faszinieren durch Natürlichkeit und Echtheit der eingefangenen Bewegung, vor allem aber fühlt sich der Betrachter durch den Blick der Tiere angezogen und berührt. Gerade an der Darstellung der Augen wird die schwerlich zu übertreffende Meisterschaft des Malers deutlich.
Zur Hompage vom Künstler: www.conrad-franz.de
Grafik: Silberreiher, Leopard und Delphin als Federzeichnung von Conrad Franz
Detlef Ritter
1961 in Meißen geboren und als Kind in ländlicher Idylle aufgewachsen. So wurde schon als Kind jede freie Minute zum Erforschen der Natur genutzt. In einer 4-jährige malerische Ausbildung in der Staatlichen Porzellan-Manufaktur Meissen schloss er diese als Spezialist für Vogel-, Fisch- und Wildmalerei ab. Seit dem Ausbildungsbeginn bis heute, beschäftige er sich nun schon bald 30 Jahre mit dem Thema der Tiermalerei. Bis zum Jahre 2000 vorwiegend auf Porzellan – wovon eine Ausstellung von Porzellangemälden und Unikaten in der deutschen Botschaft in Tokyo (Japan) besonders zu nennen wäre.
Die feine Art der Porzellanmalerei, setzt sich auch in den Ölgemälden fort, wobei die Bandbreite der Malerei, hier von fast fotografischer Genauigkeit bei Illustrationen, bis hin zum impressionistischen Malstiel geht. Die Wertschätzung der „kleinen Dinge“ am Wegesrand und die Achtung unserer so schönen, perfekten und verletzlichen Natur liegen ihm besonders am Herzen. Nicht einfach nur malen, sondern mit Herz und Seele die erlebte Natur wiedergeben ist Anliegen seiner Malerei. Zur gemalten Thematik zählen: alle Vogelarten, alle Tierarten, Tierporträts und Tiere in Bewegung, Stillleben-, Blumen- und Landschaftsmalerei. Ausgeführt werden diese in allen Techniken wie Öl, Acryl, Aquarell und zeichnerischen Maltechniken.
Zur Hompage vom Künstler: www.ritter-malerei.de
Schimpanse von D.Ritter - - - - - - - - - - - - - - - Steinkautz von D.Ritter
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Annette Isfort
Bei ihren Streifzügen durch die waldreiche Landschaft des Münsterlandes bekommt Annette Isfort wertvolle Impulse für ihr Schaffen. Sie ist fasziniert von den vielfältigen Naturformen, die sich z. B. in alten Baumwurzeln und Ästen widerspiegeln und von Menschen niemals erfunden werden können. Diese vegetativen Strukturen thematisieren die Ambivalenz des Lebens, wie sie sich zwischen Geburt und Erlöschen entfaltet. Aus abgestorbenen Pflanzenresten entwickelt sich neuen Leben und somit ungezählte Abhängigkeiten mit der Tierwelt. Aus einer zunächst freien Gestaltung entsteht ein räumliches Umfeld. Durch fantasievolle Gestaltung des Hintergrundes entstehen zufällige Farbverläufe, die sich in Gräser, Pflanzen oder Wurzeln verwandeln. Erst später werden aus dem Fundus von Vorzeichnungen einige wesentliche Elemente herausgearbeitet. Die Einbindung des Tieres in die von Künstlerhand geschaffene Umgebung und der Gegensatz zwischen Abstraktion und Realität machen den Reiz der Bilder aus.
Migliedschaften von Annette Isfort:
International Art Fund, Moskau
Förderverein Maler der Eifel e. V
Atelier Annette Isfort
Gosenkamp 16
48607 Ochtrup / Germany
Tel: 00 49 - 25 53 / 34 03
Fax: 00 49 - 25 53 / 98 01 6
E-mail : annette-isfort@gmx.net
Hier eine Auswahl an Bildern von Annette Isfort
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Eine interessante Neuigkeit ist die Teilnahme mit einem Rotkehlchenbild "Robin Conversation" an der Ausstellung "Birds in Art" Wausau, Wisconsin /USA -siehe www.lywam.org Die Ausstellungseröffnung ist am 7. September 2007 und geht bis 11. November 2007.
Renso Tamse
geboren und aufgewachsen in Rotterdam, begann mit dem Zeichnen und Malen schon im frühen Alter. Er wollte schon sein Leben lang ein Künstler sein. Er war sehr interessiert an der Natur. Er kombinierte seine Interessen an der Natur mit dem Zeichnen und mit ein wenig Glück und viel Geduld war es der erste Schritt zu seiner Karriere. Renso nützte seine Ausbildung in der „Academy of Visual Arts“ nicht viel. Die Lehrer waren hauptsächlich auf moderne Kunst fixiert, während Renso eher das realistische Malen bevorzugte. Renso und seine Lehrer hatten einfach verschiedene Sichtweisen. Um mehr über diese wilden Tiere zu lernen, reiste er öfters nach Nordamerika, in die Schweiz, in die Pyrenäen, nach Deutschland und Skandinavien.
Die Märchenwälder Tschechiens sind ebenfalls eines seiner Lieblingsreiseziele, in denen er erfährt, was Flora und Fauna für eine unerschöpfliche Inspiration sein können. Dieser „Wildnis-Künstler“ legt immer großen Wert auf die genaue Nachbildung von Tieren bei der Komposition seiner Bilder, „die Anatomie muss korrekt sein. Daneben ist es mindestens genau so wichtig, dass ein Bild lebt, eine Seele in meine Arbeit zu bringen.“ Deshalb beginnt Renso immer mit dem Kopf von einem Tier, nachdem er eine Skizze gemacht hat. „Leben liegt in den Augen!“ Rensos Werke bieten Zuschauern ein Erlebnis, oft erst auf den zweiten oder dritten Blick, denn der Künstler zeigt nicht alle seine Geheimnisse sofort. Wenn man sich alles ganz genau anschaut, kann man überraschende Bestandteile in seinen Arbeiten entdecken. Renso selber war nie so richtig mit seinen Werken zufrieden und meint, er hätte sein Bestes Werk noch zu malen.
Zur Hompage vom Künstler: www.rensotamse.nl/english oder www.rensotamse.nl/nederlands
Blauweflits von Renso Tamse - - - - - - - - - - - Loosingfeathers von Renso Tamse
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Eugen Kisselmann
Geboren wurde Eugen Kisselmann 1964 in Podsosnowo im Altai. Das einfache, von der Landwirtschaft dominierte Dorfleben, die Wasserläufe und Seen dieser Region, die lichten Birkenwälder und die reiche Fauna der Steppe prägten seine Kindheit und Jugend. Kisselmanns Liebe zur Natur und seine Leidenschaft für die Vogelwelt, Wasser, See und Meer, das er so meisterhaft darzustellen versteht, bildeten (fortan) das Fundament für sein künstlerisches Schaffen. 1992 kam Eugen Kisselmann in die Bundesrepublik. Er lernte die weiten Landschaften Norddeutschlands mit ihren Küsten schätzen und lieben, da sie ihn in mancher Beziehung an seine alte russische Heimat erinnerten.
Charakteristische Merkmale seiner Malkunst sind ein ausgeprägter Detailrealismus und ein filigraner Malstil, eine Vorliebe für atmosphärische Stimmungen und Lichtphänomene, die effektvolle Verteilung von Licht und Schatten, schließlich die geradezu wissenschaftliche Genauigkeit mit der er die spezifischen Eigenschaften der in seinen Bildern dargestellten Tiere in Haltung und Gebaren erfasst und dargestellt. Das Alles schließt eine romantische Grundstimmung in vielen seiner Bilder nicht aus.
Zur Hompage vom Künstler: www.eugenkisselmann.de
Schneeleopard von Eugen Kisselmann - - - - - Wolf von Eugen Kisselmann
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Kurt Arentz
Der deutsche Bildhauer und Maler Kurt Arentz wurde 1934 in Köln geboren. Er erlernte zunächst ein Handwerk, fand dann aber ab 1979 zur Kunst. Anfangs entstanden Stillleben in Öl und Pastell sowie Portraits in Bronze von Prominenten wie Franz Josef Strauß oder Herbert von Karajan. Später wandte sich Arentz hauptsächlich Tiermotiven zu, in denen er das Arttypische besonders betont. Das Tier wird nicht als individuelles Lebewesen, sondern als Vertreter seiner Gattung dargestellt. Seinem Schaffen gehen dabei oft tagelange Auseinandersetzungen mit einer Idee voraus.
Der renommierte Bildhauer Kurt Arentz aus Leverkusen bereichert die Ausstellung 2004 um seine lebhaften Tierskulpturen und schuf eine Plastik der den bekannten und beliebten ”Heimbacher Esel” darstellt.
Bronze Tierskulpturen von Kurt Arentz
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Gudrun Jugold
Aus einer künstlerisch begabten Familie stammend, interessierte sich Frau Jugold sehr früh für Kunst, insbesondere für die Malerei alter Meister. Das Elternhaus prägte von Kindheit an die Liebe zur Natur und zur Jagd. So ist auch Frau Jugold passionierte Jägerin und die Themen ihrer Malerei befassen sich hauptsächlich mit ihren Jagderlebnissen. Besonders fasziniert sie die Darstellung von Tieren in der Bewegung. Immer wieder eine Herausforderung für sie sind stimmungsvolle Stilleben als Ausdruck von “Ernte“ bzw. Freude über Jagdglück. Ihre Liebe zum Detail erinnert an Ortega Y Gasset: „Jagd ist schauen, schauen.... “ Zuerst trat Frau Jugold mit Karikaturen für die Fachzeitschrift „“Rationeller Handel“ an die Öffentlichkeit. Seit 1976 präsentiert die Malerin erfolgreich ihre Bilder im Rahmen von Einzel- wie Gemeinschaftsausstellungen.
Atelier: Gudrun Jugold, Am Hang 7, 53945 Blankenheim
Tel.: 02449-7052, e-mail: gujugold@hotmail.com
Frau Jugold stellte bereits zum dritten Mal ihre Arbeiten in Heimbach aus.
Gemälde Studie Fuchs von Gudrun Jugold
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