Im Süden des Kreises Düren erstreckt sich der Höhenzug des Kermeter. Mit einer Fläche von 1360 ha stellt der Kermeter fast die Hälfte der geschützen Fläche des Kreises. Die Bereiche in den Kreisen Euskirchen und Aachen sind ebenfalls als Naturschutzgebiet ausgewiesen. Der Kermeter ist somit eines der größten Naturschutzgebiete in NRW.
Im Römischen Reich führte die Straße, die Köln mit Reims verband, über den Kermeter. Karl der Große nutzte die Wälder in der Eifel als königliches Jagdrevier. Als Napoleon das Rheinland eroberte, war der Kermeter fast abgeholzt.
Heute ist der Staatsforst je zur Hälfte mit Laub- und Nadelwald bedeckt. Für den Naturschutz ist der Kermeter als eines der größten zusammenhängenden Waldgebiete ebenso von überregionaler Bedeutung wie für den Tourismus.
Der Kermeter beherbergt die unterschiedlichsten Waldlebensräume. Lichte Laubwälder wechseln mit dunklen Fichtenforsten ab. An steilen Abhängen schmiegen sich Reste von ehemals als Niederwald genutzten Eichen-Trockenwäldern an den Fels und entlang der Waldbäche gibt es noch Au- und Bruchwälder.
Die hohe Vielfalt an Lebensräumen und das Vorhandensein nicht erschlossener Bereiche bietet vielen Tieren und Pflanzen ein Zuhause.
Dem Besucher eröffnet der Kermeter neben einer reizvollen Landschaft auch einige interessante touristische Ziele.

Der Eifelverein OG. Heimbach

Die OG. Heimbach wurde im Jahr 1889 gegründet und gehört zum Bezirk Düren - Jülich
Die Mitgliederzahl liegt bei ca. 400 Mitgliedern.
Sie bietet jeden Donnerstag eine ca. 2 stündige Nachmittagswanderung an. Zum Schluß der Wanderung ist eine Einkehr in der heimischen Gastronomie vorgesehen. Die "Sonntagswanderer" treffen sich mindestens einmal im Monat zu einer Tageswanderung mit Rucksackverpflegung in der näheren Umgebung. Im Sommerhalbjahr werden ebenfalls Fahrradwanderungen in die nähere und weitere Umgebung angeboten. Mindestens 2 Busfahrten im Jahr ergänzen die Aktivitäten der Ortsgruppe Heimbach.

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